Die Blogserie Watch This ist eine Art „Fernsehprogramm“ für das digitale Zeitalter. YouTube nimmt einen stetig wachsenen Teil meines Medien-Konsums ein. Und damit bin ich nicht allein. Laut Nielsen erreicht YouTube mehr Erwachsene zwischen 18 und 34 Jahren in den USA als jedes andere Kabel-TV-Netzwerk. Doch empfehlenswerte Channels sind schwer zu finden. Deswegen stelle ich an dieser Stelle regelmäßig YouTube-Channels vor, die sich in meiner Subscription-Liste bewährt haben. 

Watch This #3: Game Theorists

Heute stelle ich mit Game Theorists einen Channel vor, den ich selbst erst seit kurzem in meiner Abo-Liste habe. Game Theorists hat derzeit über 3,2 Millionen Abonnenten, 265 Millionen Views und wird von drei Hosts betrieben. Einer davon – Matthew Patrick – bereitet in seinen „Game Theory“-Videos populäre Videospiel-Phänomene, -Charaktere und -Begebenheiten auf. Dabei greift er auf (wissenschaftlichen) Fakten aus der Physik, Chemie und verschiedenen Natur- bzw. Geistes- und Sozialwissenschaften zurück.

Beispielhafte Themen sind: warum der Greifhaken aus „The Legend of Zelda“ beim Benutzen sämtliche Fingerknochen von Link brechen, ihm das Schultergelenk auskugeln und alle inneren Organe zerstören müsste. Oder ob der Zusammenstoß mit Bullet Bill für Mario wirklich tödlich endet. Aber nicht alle Videos sind auf wissenschaftlicher Basis: Die Frage nach dem Geheimnis des Companion Cubes aus Portal zum Beispiel, bezieht sich fast ausschließlich auf Fakten und Theorien des Spiels selbst.

Die Videos von Game Theorists sind eine äußerst kurzweilige Angelegenheit. Damit man alle Insiderscherze und Cross-Referenzen versteht, sollte generell Interesse an Videospielen und ein wenig Hintergrundwissen vorhanden sein. Wer diese Vorraussetzungen mitbringt, wird an Game Theorists seine Freude haben.

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