Seit Jahren veranstaltet John Gruber am Tag nach der großen WWDC Eröffnungskeynote eine Live-Ausgabe seines Podcasts „The Talkshow„. Wie bei einer normalen Episode lädt er dazu Gäste, um über aktuelle Dinge rund um Apple und darüber hinaus zu sprechen. Letztes Jahr war zum ersten Mal Phil Schiller von Apple zu Gast und überzeugte mit einer sehr entspannten und unterhaltsamen Art. Wie Gruber das toppen konnte? Zusätzlich zu Phil Schiller nahm dieses Jahr auch Craig Federighi am Sofa neben Gruber Platz.

Auch wenn ich diese Phrase nicht gern sage, aber: „Unter Steve Jobs hätts des nicht gegeben“. Das neue Apple ist viel offener. Und es passt zum Unternehmen. Natürlich weiß man bei Apple PR ganz genau, dass Gruber und seine Hörer wohlgesonnene Apple Fans sind. Trotzdem ist ein solcher Auftritt vor Live-Publikum etwas Besonderes. Diese Episode ist deshalb so empfehlenswert, weil es zeigt, wie gut das Auftreten von Apples Management ist. Eine richtig dimensionierte Portion Humor, Fachwissen und Insights bringen die wenigsten Technologie-Unternehmen ans Tageslicht. Und man fragt sich immer wieder, warum nur Apple solch reibungslose und solide Präsentationen und Auftritte wie die diesjährige WWDC Keynote oder eben diesen Live-Podcast auf die Reihe bringt.

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