G1-Tagebuch

Gestern habe ich mich entschlossen meine G1-Aufzeichnungen in Zukunft in einem Art Tagebuch darzustellen, ähnlich wie andere MobileBlogger das auch schon machen. Ich denke, dass das eine sehr effektive bzw. intuitive Berichterstattung zulässt und man wirklich alles in den Berichten unterbringen kann, das einem über das G1 am Herzen liegt. Jetzt geht es auch gleich los mit dem 1. „G1-Tagebuch“-Eintrag:

Das RC9-Update

Wie bereits gestern auf Twitter berichtet, habe ich gestern das RC9-Update über die automatische Updatefunktion des G1 bekommen. Die kleine Aktualisierung war blitzschnell heruntergeladen und auch zügig installiert. Nach dem Update musste ich mich erstmal wundern, dass sich auf den ersten Blick nicht wirklich etwas geändert hat. Es scheint so, als wurde mehr Priorität auf die Fehlerbeseitigung gesetzt und deswegen bei den sichtbaren Änderungen eingespart. Ein paar Neuerungen gibt es dennoch: Beim ersten Starten der Maps-Applikation wird sofort gefragt, ob man den Google-Dienst Latitude einrichten möchte. Dieser sendet den aktuellen Standpunkt an Google und leitet Neuigkeiten und die Position an Freunde und Bekannte weiter. Außerdem wird man nun durch eine automatische Benachrichtigung über Updates im Android Market informiert. Leider haben es die kostenpflichtigen Apps noch immer nicht in den österreichischen Market geschafft, obwohl die Funktion bereits im Market angezeigt wird.

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Im Großen und Ganzen ist das Update ohne Probleme verlaufen und alles hat auf Anhieb funktioniert. Was mich aber an dieser Update-Geschichte stört, ist die Vorgehensweise von Google und dem Netz-Betreiber. Die Updates müssen nicht nur erst für jedes Land extra „freigegeben“ werden, auch regionale Zeit-Unterschiede bei der Verteilung innerhalb des Landes sind gegeben. Software-Aktualisierungen sind also nicht gleichzeitig für alle Nutzer verfügbar. Robert Lender hat es beispielsweise schon vor über einer Woche bekommen. Zum Vergleich der Update-Vorgang am iPhone: Die Updates werden wie beim G1 meistens nicht groß im Vorhinein angekündigt. Sobald der Zeitpunkt jedoch gekommen ist, können alle User auf der ganzen Welt das Update laden und auf das iPhone spielen. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, warum dies auf dem G1 so unbefriedigend gelöst ist, würde mich aber über eine Erklärung freuen.

Der Android Market

Der Android Market ist wirklich eine super Erweiterung für das Gerät. Die Programme werden schön übersichtlich angezeigt und es soll auch in Österreich bald kostenpflichtige Apps geben. Obwohl schon eine große Anzahl an Programmen im Market verfügbar ist, bekommt man bei weitem nicht so eine Hülle und Fülle wie im iPhone -AppStore geboten. Ich wage es auch zu bezweifeln, ob der Android Market diese Menge jemals aufholt.

Bei der Programm-Auflistung würde ich mir neben der Reihung nach Beliebtheit und Datum noch weitere Möglichkeiten, wie zum Beispiel eine Sortierung anhand der Bewertungen oder der Download-Anzahl, wünschen. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen für einen Videobericht über den Android Market Zeit finde.

Die G1-Tastatur

Einer der größten Pluspunkte vom T-Mobile G1 ist sicherlich die ausziehbare Tastatur des Geräts. Obwohl ich die iPhone Lösung mit dem On-Screen-Keyboard immer verteidigt habe, muss ich zugeben, dass eine reale QWERTZ-Tastatur dem Ganzen um ein Vielfaches voraus ist. Das Tippen geht schneller und man braucht sich weniger Gedanken darüber zu machen, die richtigen Buchstaben zu treffen. Einzig und allein die Rechtschreib-Korrektur vom iPhone vermisse ich …

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