Es gibt einige Möglichkeiten auf dem Mac eine Übersetzungs- und Sprachhilfe nachzurüsten. Das Negative daran ist meistens, dass dies mit Kosten verbunden ist. Doch warum ein Programm kaufen, wenn Mac OS X die Grundlage für eine umfassende Übersetzungsfunktion bereits mitliefert? Mit etwas Nachhilfe lassen sich neue Datenbestände in das Lexikon des Betriebssystems integrieren, die dann nicht nur in dem dedizierten Programm, sondern auch in jeder Cocoa-Anwendung abgerufen werden können. Praktischerweise hat Apple dem systemweiten Lexikon eine Schnittstelle spendiert, durch die beliebige Daten eingespielt werden können.

Alles was ihr dafür braucht sind die Plugins von dieser Seite. Es handelt sich hierbei um einen deutschen Thesaurus (OpenThesaurus) und ein Deutsch-Englisch Wörterbuch (Beolingus). Nach dem Herunterladen genügt es einen Doppelklick auf die Daten auszuführen und das Plugin installiert sich von selbst. Ist das Plugin erst einmal im System verankert gibt es neben dem direkten Zugriff über das Lexikon-Programm noch viele weitere Möglichkeiten auf die Funktionen zuzugreifen: In nahezu allen Cocoa-Anwendungen genügt es ein Wort zu markieren und via Rechtsklick „Im Lexikon nachschlagen“. Es wird direkt das Lexikon geöffnet und der Begriff nachgeschlagen. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist das Drücken und Halten des Shortcuts „CMD + CTRL + D“. Dadurch taucht ein Overlay über dem Text auf, in dem die Ergebnisse für das Wort angezeigt werden.

Auch in der Spotlight genannten Suche von Mac OS X werden ab sofort passende Vorschläge angezeigt. Diese Funktion ist besonders beim schnellen Nachschlagen eines Wortes nützlich. Zu guter Letzt kommt noch der Abruf über das Dashboard. Hier liefert Apple ein Widget namens „Dictionary“, das ebenfalls auf den Lexikon-Dienst zugreifen kann.
Der Lexikon-Dienst zeigt noch eines der weniger bekannten, aber dennoch sehr mächtigen Features von Apples Betriebssystem. Falls ihr Lust habt, eigene Plugins zu erstellen, gibt es hier eine Anleitung dazu.
