Ich habe es ja schon einmal auf Twitter vermerkt, aber da sich die Meldungen jetzt zunehmend häufen, ist die Zeit gekommen, diesem Thema einen eigenen Post zu widmen. Immerhin ist es mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass Apple in puncto Flash seine Meinung wohl kaum mehr ändern und das Adobe-Produkt wahrscheinlich niemals von einem iPhone OS-basierten Gerät unterstützt wird. Steve Jobs hat diesen Standpunkt schon einige Male klar gemacht und auch die weinerlichen Äußerungen seitens Adobe können daran nichts mehr ändern.

Jetzt, wo wir uns mit großen Schritten dem iPad-Launch näher, schaltet sich aber eine weitere gewichtige Partei in den Streit ein: Die Website-Publisher kehren Flash zunehmend den Rücken zu und setzen auf HTML5 sowie H.264-kodierte Videoelemente, um die zunehmend wachsende Gruppe der iPhone/iPad-Nutzer nicht als Besucher zu verlieren. Zu den Online Portalen des National Public Radio und des  Wall Street Journal gesellt sich ab sofort auch jenes von TED, das vor allem durch den hohen Video-Gehalt hervorsticht. Das hat Chris Anderson vor einigen Stunden via Twitter bekannt gegeben.

Ich hoffe, dass diese Aktionen jetzt endlich den Stein ins Rollen gebracht hat und noch weitere Betreiber auf flash-freie Websites umstellen. Dann Apple nicht nur ein weiteres mal seinen Willen durchgesetzt, sondern auch der Welt einen großen Gefallen getan.