Grundsätzlich wäre an der Übernahme einer guten Gesetzes-Idee aus den Nachbarstaaten nichts auszusetzen. Wären da nicht bereits massive Proteste in Deutschland (und neuerdings auch Österreich), eine Petition mit über 70.000 Stimmen und unmengen begründete Kritik-Aussagen im Internet. Die oberösterreichische Landesregierung sieht es aber trotz dieser Umstände für absolut notwendig einen Intiviativ-Antrag zu stellen, um ein ähnliches Gesetz zur Sperrung von Internetseiten durchzubringen.
Florian Spitzohr hat die Situation mit Lego-Spielzeug nachgebaut und gibt einen leicht verständlichen Einblick in die technischen Details und die Wirkungslosigkeit von DNS-Sperren. Vielleicht sollte sich unsere Regierung diese YouTube-Lehrstunde mal zu Gemüte führen. Dass es auch andere Wege gibt, zeigt die Kinderrechtsorganisation Care Child.
