digg-logojpgAuch die Macher von Digg.com haben sich mittlerweile dazu entschlossen, einen Dienst zum Verkürzen von URLs anzubieten. Das Resultat sieht jedoch im Gegensatz zur Konkurrenz ein klein wenig anders aus. Zum Verkürzen einer Adresse reicht es, den Prefix „digg.com/“ vor die eigentliche Adresse zu schreiben. Alles weitere geschieht anschließend ganz automatisch.

Nach einer direkten Weiterleitung auf die verkürzte URL, sticht sofort eine von Digg hinzugefügte Leiste am oberen Seitenrand ins Auge. Die so genannte DiggBar bildet die Verknüpfung zu dem populären Social News Dienst und stellt einige nützliche Features zur Verfügung. Neben dem obligatorischen „Digg“-Button, können die Kommentare  auf Digg in einem Overlay angesehen werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, entweder verwandte Themen oder andere Beiträge der Seite anzeigen zu lassen. Natürlich fehlt auch die Twitter- und Facebook-Integration nicht – mit nur einem Buttonklick lässt sich die verdiggte Seite weiterverteilen.

Hier noch eine Video-Zusammenfassung von Kevin Rose persönlich:

Diese Idee zeigt eindrucksvoll, wie man schon vorhandene Produkte und Ideen immer weiter verbessern und in die eigene „Infrastruktur“ einbetten kann. Im Falle von Digg wird natürlich auf eine schier umbegreifbar große Anzahl an persönlichen Weiterempfehlungen, Kommentaren und Votings (Diggs) zurückgegriffen. So ist aus einem einfachen URL-Shortener ein komplett neuer Service geworden.

[via Digg-Blog]