Die drei Testwochen, in dem mich das iPhone 3GS im Rahmen der Mobileblogger.at–Aktion durch den Alltag begleitet hat, sind schneller vergangen als mir recht war. Kaum hat man sich an die vielen Vorzüge des neuen Modells gewohnt, schon muss man es wieder abgeben. Die kurze Zeit hat aber absolut ausgereicht, damit ich mir ein Bild des Geräts machen kann, vor allem, da mir die Software ja bereits größtenteils von meinem alten iPhone 3G bekannt ist und sich im Grunde nur das Innenleben verändert hat. Dieser Post soll einerseits als Zusammenfassung bzw. Inhaltsverzeichnis der Aktion dienen und andererseits nochmals ein abschließendes Fazit und meinen Gesamteindruck des iPhone 3GS zum Ausdruck bringen.

Das iPhone 3GS bietet vor allem eines: Mehr Speed! Geschwindigkeit steht absolut im Mittelpunkt dieses kleinen Hardware-Updates und das fällt auch schon in den ersten paar Minuten auf, als ich das Gerät in die Hände bekommen habe. Fast alle Programme starten mit sichtlich weniger Verzögerung – sogar das Kontaktverzeichnis öffnet sich fast ohne die gewohnte Ladezeit. Auch bei Ressourcenintensiven Spielen und im Javascript-Performance-Test gewinnt das iPhone 3GS klar gegen den iPod Touch 2G und das iPhone 3G.
Das zweite signifikante Upgrade des neuen Modells umfasst eine deutlich verbesserte Kamera, mit der Bilder nun mit 3 Megapixeln aufgenommen werden können. Im Vergleich zur Konkurrenz ist das zwar noch immer nicht das Gelbe vom Ei, aber immerhin schon einmal mehr als zwei. Der integrierte Autofokus lässt sich direkt über den Touchscreen bedienen und rundet die Kamerafunktionen angenehm ab. Mittels einem Fingertip auf den Bildschirm wird dabei genau der Bereich scharf gestellt, den man zuvor berührt hat.

Als nettes Feature nebenbei kann man die Videoaufnahme und -bearbeitung sehen. Jailbreak-Benutzer kamen zwar bereits schon bei den Vorgängern in Genuss dieser Funktionen, eine offizielle Unterstützung kann man aber trotzdem nur begrüßen.
Über den elektronischen Kompass werden erstmals Augmented Reality-Apps mit dem iPhone möglich, auch wenn diese offiziell noch nicht im AppStore erlaubt sind. Im Programm „Maps“ kann die Karte nun automatisch je nach Blickwinkel ausgerichtet werden. So fällt es sicherlich leichter sich zurecht zu finden. Leider wurde die Google Streetview-Ansicht vom T-Mobile G1 nicht ins iPhone übernommen.

Für alle, die sich erst jetzt ein iPhone zulegen, würde ich auf alle Fälle raten ein paar Euro mehr zu zahlen und das iPhone 3GS auszuwählen. Auf den ersten Blick sind es zwar nur sehr wenig Unterschiede, die aber sehrwohl einiges ausmachen. Das Interface reagiert zackiger und macht die Benutzung intuitiver, weil die Eingaben schneller umgesetzt werden.

Um einen noch besseren Eindruck des Geräts zu bekommen, hier die Beiträge, die seit dem 20. Juni 2009 entstanden sind:
- Mein “Mobileblogger” iPhone 3GS ist da
- TwittARound bald im AppStore?
- Google Latitude endlich auch am iPhone (und warum es so lange gedauert hat)
- Das iPhone 3GS im Javascript-Performance-Test
- Doodle Jump: Kurzweiliger Spielspaß auf dem iPhone
- MobileMe iDisk-App endlich veröffentlicht
- Nike+ am iPhone 3GS
Mit diesem Blogpost endet meine Mobileblogger.at iPhone 3GS-Berichterstattung. Natürlich gibt es hier weiterhin viele Neuigkeiten rund um Apples Smartphone und den Mitbewerbern.
Zum Abschluss gibt es noch eine kleine Foto-Galerie mit Bildern meines iPhone-Duos, die so ganz nebenbei mal entstanden sind:
