Tweetmeme hat sich innerhalb weniger Tage/Wochen zu meinem Liehlings-Tool zur Beobachtung der Twittersphäre gemausert. Brisante Themen und Links werden durch einen Algorithmus anhand mehrerer Kriterien bewertet und ähnlich wie bei der Social-News Website Digg in einem Ranking dargestellt.
Gestern wurde endlich die seit einiger Zeit angekündigte Live-Version des Memetrackers freigeschaltet. Neue Einträge kommen – je nach Filteroption – mehr oder weniger schnell in einem durchgehenden Datenstrom und verdrängen gleichzeitig ältere Nachrichten. Laut Tweetmeme-Gründer Nick Halstead wird für den Live-Modus die selbe Technologie verwendet, die Friendfeed seit kurzem in Zusammenarbeit mit Twitter testet, um Tweets in Echtzeit in das System einzuspeisen. Dabei bekommen die Web-Services nicht mehr wie von Twitter anfangs angedacht einen XMPP-Stream, sondern setzen auf eine HTTP-basierte Methode, die eine bessere Performance bietet.

Zusätzlich zu der Einteilung in Kategorien, gibt es seit neuestem auch die Möglichkeit Tweets nach Channels zu sortieren. Diese spezialisieren sich auf aktuelle Ereignisse, wie zum Beispiel den Earth Day oder die TheNextWeb-Konferenz .
